Kurz & Knapp: Topping ist eine High-Stress-Training-Technik, bei der die Spitze des Haupttriebs abgeschnitten wird, um zwei neue Haupttriebe zu erzeugen und die Pflanze buschiger wachsen zu lassen.
Die wichtigsten Fakten: Was bedeutet topping cannabis? Hier findest du die Definition und alle wichtigen Informationen. - Die Wachstumsspitze wird oberhalb eines Nodiums abgeschnitten
- Erzeugt zwei neue Haupttriebe statt einem
- Idealerweise ab dem 4.-6. Nodium anwenden
- Nur in der vegetativen Phase, nie in der Bluete anwenden
Definition
Topping ist eine Trainingsmethode, bei der die Spitze des Haupttriebs abgeschnitten wird. Dadurch bildet die Pflanze statt einer Haupttriebspitze mehrere neue Haupttriebe aus.
Wirkung und richtiger Zeitpunkt des Toppings
Durch das Kappen der Triebspitze bricht die Pflanze ihre vertikale Dominanz auf und wächst buschiger, mit potenziell mehr Blütenständen. Topping zählt zum High Stress Training, weil der Schnitt die Pflanze kurzzeitig stresst und eine Erholungsphase erfordert; richtig eingesetzt kann es den Ertrag steigern.
Durchgeführt wird Topping in der Wachstumsphase an gesunden Pflanzen, typischerweise nach drei bis fünf Knotenpaaren. Bei photoperiodischen Sorten lässt sich die Erholung über eine längere Wachstumsphase steuern. Bei Autoflower ist wegen des kurzen Lebenszyklus Vorsicht geboten, weshalb dort oft die schonendere Methode LST bevorzugt wird.
FAQ
Was bedeutet Topping einfach erklärt?
Topping ist eine Trainingsmethode im Cannabis-Anbau, bei der die Spitze des Haupttriebs abgeschnitten wird. Dadurch bricht die Pflanze ihre vertikale Dominanz auf und bildet statt einer Haupttriebspitze mehrere neue Haupttriebe aus, was zu einer buschigeren Form und potenziell mehr Blütenständen führt. Topping zählt zum sogenannten High Stress Training, weil der Schnitt die Pflanze kurzzeitig stresst und eine Erholungsphase erfordert. Es wird in der Wachstumsphase an gesunden Pflanzen durchgeführt und kann den Ertrag steigern, ist aber riskanter als schonende Methoden wie LST.
Wann sollte man Cannabis toppen?
Topping wird in der Wachstumsphase durchgeführt, typischerweise wenn die Pflanze etwa drei bis fünf Knotenpaare (Nodes) ausgebildet hat und kräftig und gesund wächst. Zu diesem Zeitpunkt kann sie den Stress des Schnitts gut verkraften und genügend neue Triebe ausbilden. Bei photoperiodischen Sorten lässt sich die Erholung über eine längere Wachstumsphase steuern. Bei Autoflower ist Vorsicht geboten: Wegen ihres kurzen, festen Lebenszyklus sollte man, wenn überhaupt, nur sehr früh und nur bei kräftigen Pflanzen toppen, sonst kostet es eher Ertrag. Im Zweifel ist LST die sicherere Alternative.
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Hinweis: Die hier beschriebenen Informationen stellen keine medizinische Beratung dar und ersetzen nicht den Besuch bei einem Arzt.